Schule & Recht

Änderung der Verordnung über den Ersatz von Prüfungsgebieten der Berufsreifeprüfung

Mit der Änderung der Verordnung über den Ersatz von Prüfungsgebieten der Berufsreifeprüfung, BGBl. II Nr. 39/2010, wurden weitere schulische und außerschulische Bildungsgänge anerkannt, die zum Entfall der Teilprüfungen "Lebende Fremdsprache" sowie "Fachbereich" führen.

Berufsreifeprüfungscurriculaverordnung

Mit der Verordnung über kompetenzbasierte Curricula an anerkannten Lehrgängen zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung, BGBl. II Nr. 40/2010, wurden Curricula in den Teilprüfungsbereichen Deutsch, Lebende Fremdsprache, Mathematik und in den Fachbereichen verfasst. Diese definieren Kompetenzen auf Reifeprüfungsniveau, die für die positive Absolvierung der Berufsreifeprüfung zu erlangen sind.

Pflicht zur Mitwirkung an Erhebungen durch das BIFIE

Mit der Verordnung der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur vom 19.04.2010, BGBl. II Nr. 117/2010, wurde die Mitwirkungspflicht von Schülerinnen und Schülern an den in den Jahren 2010 bis 2011 beabsichtigten Kontexterhebungen angeordnet.

Änderung des Schulorganisationsgesetzes

Die Änderung des Schulorganisationsgesetzes, BGBl. I Nr. 44/2010, brachte eine Verlängerung der Sprachförderkurse für die Schuljahre 2010/11 und 2011/12 und die Ausweitung auf den Bereich der Unterstufe der allgemein bildenden höheren Schulen. Zudem wurden die Bestimmungen zu Aufbau, Lehrkräften, Klassenschülerzahl und Sonderformen an die neuen Rahmenbedingungen des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige adaptiert.

Änderung des Berufsreifeprüfungsgesetzes

Mit der Änderung des Berufsreifeprüfungsgesetzes, BGBl. I Nr. 45/2010, wurde § 8 des BRPG dahingehend geöffnet, dass Lehrkräfte für den fachtheoretischen Unterricht an Berufsschulen sowie an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen Vortragende in Lehrgängen zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung sein dürfen.

Änderung des Schülerbeihilfengesetzes 1983

Die Änderung des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige hinsichtlich einer modularen Unterrichtsorganisation an Schulen für Berufstätige erforderte auch eine Anpassung des Schülerbeihilfengesetzes, welche mit BGBl. I Nr. 46/2010 umgesetzt wurde.

Änderung des Bildungsdokumentationsgesetzes

Mit BGBl. I Nr. 48/2010 erfolgte die Einführung des Datenverbundes für die Pädagogischen Hochschulen vergleichbar mit jenem an den Universitäten. Zudem wurde die Anlage 1 des Bildungsdokumentationsgesetzes an die geänderten Rahmenbedingungen des SchUG-B angepasst und der Familiennamen in § 3 des Bildungsdokumentationsgesetzes um den Nachnamen ergänzt.

Änderung des Schulunterrichtsgesetzes

Die Bestimmungen über die teilzentrale Reifeprüfung umfassten noch nicht den Bereich der berufsbildenden höheren Schulen sowie der höheren Anstalten der Lehrerbildung und der Erzieherbildung. Mit der Änderung des Schulunterrichtsgesetzes, BGBl. I Nr.

Änderung des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige

Ziele der Änderung des SchUG-B durch BGBl. I Nr. 53/2010 sind die Ermöglichung erwachsenengerechter und individueller Bildungslaufbahnen, die Vermeidung von Zeitfenstern und Laufbahnverlusten. Dies soll durch eine Organisationsoptimierung erreicht werden.

Änderung der Bildungsdokumentationsverordnung

Mit BGBl. II Nr. 308/2010 wurde die Bildungsdokumentationsverordnung an die modulare Unterrichtsorganisation an den Schulen für Berufstätige angepasst. Zudem wurde die Aufwandsabgeltung der Bundesanstalt "Statistik Österreich" für die Adaptierung der EDV-Applikationen und Erhebungsunterlagen für den Vollzug des § 6 Abs.

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